29/03 2012
Die Elektrolyse einer Natriumsulfatlösung
Die Experimente im Labor laufen weiter. Zur Zeit ist der Expertenunterricht mit den Redoxreaktionen beschäftigt. Diese Woche haben die Schülerinnen und Schüler der SD 4A und 4B eine Natriumsulfatlösung elektrolysiert. Durch das Hinzufügen einiger Tropfen Universalindikator konnten sie die Katode und die Anode deutlich erkennen. An der Katode bildet sich nämlich eine alkalische blaue Lösung und an der Anode eine rote saure Lösung. Die Konzentrationen der Hydroxidionen und der Hydroniumionen gleichen sich aus, durch Vermischen der hydrolisierten Lösung wird der neutrale Anfangspunkt wieder hergestellt. An den Elektroden bilden sich Gase. Was für Gase werden das wohl sein? Zwei spezial angefertigte Elektroden werden eingesetzt um die Gase einzufangen und zu untersuchen. Das Volumen der beiden Gase beträgt 2:1. Das Gas, welches sich an der Katode gebildet hat, lässt sich anzünden (Knallgasprobe). Das Gas der Anode lässt sich leider nicht identifizieren, die Glühspanprobe gelingt einfach nicht. Trotz der misslungenen Glühspanprobe sind am Ende alle überzeugt: es muss die Zerlegung des Wassers statt finden, so wie im Hoffman´schen Apparat!
von Claudia Zander
16/01 2012
3. Treffen der Arbeitsgruppe Chemie/Physik
Am 16. Jänner trafen sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe Chemie/Physik, um durch eine Reihe neuer Experimente, das Labor unsicher zu machen.
Den Start machte Frau Prof. Helene Resch, mit dem Kit „DNS-Fingerprint“. Durch diesen Versuch konnten die Gruppenmitglieder in die Rolle des Ermittlers schlüpfen und Tatort DNS, mit der DNS der verdächtigten Personen vergleichen.
Des Weiteren wurde das -von Frau Prof. Sandra Holzmann erfundene- Translationsspiel vorgeführt. Ziel des Spiels ist es, in kürzester Zeit über die Translation ein Peptid herzustellen, indem die Reihenfolge der Tripletts an der mRNA richtig abgelesen wird.
Frau Prof. Alexandra Defant sezierte ein Rinderherz und umriss dabei kurz Anatomie und Physiologie dieses Hohlmuskels.
Mit dem sogenannten „Cola-Versuch“ wurde mittels Aktivkohle der pH-Wert dieses Getränkes verändert und gleichzeitig der Farbstoff Zuckerkulör entfernt.
Frau Prof. Ulrike Forer zauberte aus einem Mehlkegel und einem Mix aus Backpulver, Lebensmittelfarbe und Essig einen speienden Vulkan.
Ferner führte sie einige Versuche mit unserer Labor-Wasserpflanze Elodea (Wasserpest) durch. Dabei wurde deutlich, welchen Einfluss verschiedener Faktoren (Temperatur, Kohlenstoffdioxidgehalt, Licht…) auf die Photosyntheseaktivität haben.
Last but not least, konnten alle Mitglieder der Arbeitsgruppe feststellen, welch verheerende Wirkung Schadgase auf Tannenzweige haben.
von Alexandra Defant
05/12 2011
Projekt Energiewerkstatt
Eines sollte uns klar sein: Leben ohne Energie ist für unsere Lebensverhältnisse schier unmöglich! Denn wer möchte schon auf all die schönen Dinge, die das Leben einfach machen verzichten? Eine warme Dusche, das ofenfrische Brot, die warme Heizung im Winter….
So wächst die Energienachfrage rasch und gerade weil Energiequellen wie Erdöl, Erdgas und Kohle erstens begrenzt und zweitens umweltschädlich sind, ist es wichtig Energie zu sparen, bzw. auf erneuerbare Energieformen umzusteigen.
Die SchülerInnen der 2.Klassen Sd konnten durch dieses Projekt hautnah erleben was Energie ist, wie viel Energie bei alltäglichen Aktivitäten verbraucht wird, was der Energieverbrauch mit der Umwelt zu tun hat, wie man am besten im eigenen Haushalt Energie sparen kann und welche Alternativen es zu den fossilen Energieträgern gibt.
Betreut wurde das Projekt vom Herrn Reinhold Burchia, Umweltberater der Gemeinde, der durch sein Fachwissen einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der einzelnen Module geleistet hat.
von Alexandra Defant
01/12 2011
Cracken
Nach dem 2-wöchigen-Berufspraktikum sind die SchülerInnen der 5. Klassen wieder zurück in den Unterricht gekehrt und damit auch in das Labor. Heute wurde aus Wachs (Paraffin) brennbares Benzin und Gas gebildet! Diesen Vorgang nennt man „Cracken“. Der Name bedeutet so viel wie brechen!
In der Tat werden bei diesem Vorgang die langen Kohlenwasserstoff-Ketten vom Wachs durchgebrochen, woraus kürzere Moleküle entstehen. Da die Siede- und Schmelztemperaturen der Kohlenwasserstoffverbindungen direkt proportional zur Länge der Moleküle sind, wird allen klar, warum aus einem festen Stoff, flüssige Benzine und brennbare Gase entstehen können.
von Claudia Zander
Heute haben wir Schülerinnen der Klasse SD 5A uns mit dem „Cracken“ von Paraffin auseinander gesetzt. So spaßig das auch klingen mag, ganz so einfach war das nicht!
Nach dem Aufbau der Versuchsmaterialien konnten wir endlich anfangen! Wir haben festes Paraffin mit Perlenkatalysator in einem Reagenzkolben erhitzt. Das Paraffin ist zuerst geschmolzen und nach einer Weile sind weiße Dämpfe entstanden. Die Gase strömten durch ein erstes Glas in die Kühlanlage und kondensierten auf dem Boden dieser. Jene Gase die sich nicht kondensieren ließen, flüchteten weiter aus dem 2. Glasrohr nach außen.
Als wir dann eine Feuerquelle an die Spitze dieses zweiten Glasröhrchen hielten, war eine kleine helle blaue Flamme sichtbar, da diese Gase brennbar sind!
Dann überprüften wir die Brennbarkeit der gewonnen Flüssigkeit und siehe da, es hat lichterloh gebrannt!
Zum Schluss habe wir noch mit dem Bayers Reagenz den Sättigungsgrad des flüssigen Produktes überprüft. Das rosarote Nachweismittel hat sehr schnell und ohne zu zögern seine Farbe erst zu grün, dann zu braun gewechselt.
Tja, es müssen sich wohl viele ungesättigte Kohlenstoffverbindungen gebildet haben!
von Sabine Stocker
14/11 2011
Coca Cola: Den Inhaltsstoffen auf der Spur
Coca-Cola ist nach wie vor eines der beliebtesten Getränke überhaupt. Es wird gemunkelt, dass nur wenige Menschen die Rezeptur von Coca-Cola kennen und diese seit rund 125 Jahren geheim halten. Unsere Schüler/Innen aus den 4. Klassen konnten leider nicht das Geheimnis der Inhaltsstoffe lüften, es gelang ihnen jedoch, einige Zutaten aus dieser einmaligen Mischung zu entfernen.
Hier einige Informationen zum Versuch: Aktivkohle besitzt eine große innere Oberfläche, weil sie wie ein Schwamm, aus vielen Poren besteht. Sie kann somit als Adsorptionsmittel eingesetzt werden, um verschiedenste Stoffe aufzunehmen.
Wird nun Cola mit Aktivkohle vermischt und anschlieβend filtriert, so kann man beobachten, wie aus der schwarzen Suspension, ein farbloses Filtrat entsteht. Vergleicht man nun den pH-Wert der Suspension und des Filtrats, so kann man außerdem feststellen, dass der Säuregrad abgenommen hat.
Was ist passiert? Die Aktivkohle hat der Cola einerseits den braunen Farbstoff (Zuckerkulör)entzogen, andererseits hat sie einen Teil der Säuren (Kohlen- und Phosphorsäure), die für den typischen Cola-Geschmack mitverantwortlich sind, entfernt.
von Alexandra Defant
10/11 2011
Ist Luft im Wasser? Wenn ja, ist mehr Luft im kalten oder im warmen Wasser?
Diese Frage stellten sich die Zweitklässler diese Woche. Die Antwort fanden sie beim Experimentieren im Labor. Sie führten einen einfachen Versuch durch, womit sie viele ökologische und wirtschaftliche Zusammenhänge aufklären konnten: Wenn man Wasser erhitzt, bilden sich darin, schon lange bevor es siedet, Gasblasen. Diese bestehen zum Teil aus Luftteilchen, welche sich vor dem Erhitzen in den Zwischenräumen der Wassermoleküle befanden. Je wärmer das Wasser wird, desto mehr Luftteilchen werden von den immer unruhigeren Wasserteilchen herausgestoßen.
Auf diesem Weg wurde allen klar, wieso die großen Fischbestände der Erde sich eher u.a. in den kalten Gewässern nahe an den Polarzonen als in den Tropen befinden.
Fische brauchen eben auch Luft zum Atmen!
von Claudia Zander
26/10 2011
Wir machen´s dem Winzer nach
Als Anfänger/-in im Fach Chemie muss man das Trennen von Gemischen erlernen. Die Schüler und Schülerinnen der SD 3A haben letzten Freitag destilliert. Diese Methode dient dem Trennen von Lösungen aus Flüssigkeiten mit unterschiedlichen Siedetemperaturen. Im Besonderen haben die Lernenden die Möglichkeit gehabt die Funktionsweise eines "Liebigkühlers" zu erproben: Aus einem Gemisch aus gewöhnlichem Putzalkohol und Wasser wurden einige Tropfen Alkohol getrennt und entzündet.
von Claudia Zander
26/10 2011
Herstellung von Methan
Im Expertenunterricht werden weitere Versuche durchgeführt!
Nach der Analyse einiger organischer Verbindungen sind nun die Schülerinnen damit beschäftigt Stoffe im Labor herzustellen. Vor wenigen Tagen haben sie zum Beispiel aus Aluminiumcarbid und Wasser Methan erzeugt und nachgewiesen.
Der neue Stoff ist ein durchsichtiges Gas, es ist leichter als Luft und muss in einem mit Wasser gefüllten Glas eingefangen werden. Um die hellblaue Flamme vom brennenden "Sumpfgas" auch richtig erkennen zu können, musste das Labor verdunkelt werden.
Eine Flamme im Glas mit den Händen zu halten, war für viele eine neue Erfahrung!
von Claudia Zander
12/10 2011
Rotkohl oder Blaukraut?
Nein, es handelt sich hierbei nicht um ein altbewährtes Rezept aus Großmutters Küche, sondern um einen chemischen Versuch…
Rotkohl (Brassica oleracea) ist eine Kohlsorte, die je nach Zubereitung auch Rotkraut oder Blaukraut, genannt wird. Je mehr Essig oder andere Säuren beim Kochen dazugegeben werden, desto rötlicher erscheint das Gericht. Aber zurück zur Chemie…
Blaukrautabsud kann als Indikator verwendet werden, um Säuren oder Basen in einer Lösung zu identifizieren. Die Farbänderung rührt von den Anthocyanen her, die als Säure-Base-Indikator wirken.
Hier das Ergebnis unserer Bemühungen: Mit Salz-und Essigsäure verfärbt sich der Blaukrautabsud rötlich, mit Natronlauge entsteht hingegen eine grün-gelbliche Farbe.
von Alexandra Defant
11/10 2011
Der Nachweis von Säuren und Laugen in Haushaltsstoffen
Um den Einstieg in das Thema Säuren und Basen zu erleichtern, haben heute Nachmittag die Schülerinnen der Sd4A-Ges einige Haushaltsstoffe auf ihren pH-Wert untersucht.
Säuren schmecken sauer und Laugen nach Seife, dennoch sollte man auf keinen Fall versuchen den Geschmack solcher Stoffe festzustellen. Wie kann man also den pH-Wert ermitteln, ohne einen Einsatz von Seiten der Schulsanitäter zu riskieren? Mittels Universalindikatorpapier! Damit lässt sich ganz einfach durch Farbänderung anzeigen, ob eine wässrige Lösung sauer, alkalisch oder neutral reagiert.
Der Universalindikator zeigt folgende Farben an:
rot für starke Säuren, gelb/orange für Säuren, grün für neutrale Lösungen, blau für Basen und violett für starke Basen.
Hier die Ergebnisse unserer Untersuchungen!
von Alexandra Defant
07/10 2011
Die Leukoplasten der Kartoffeln unter dem Mikroskop
Im Rahmen der Zelllehre erforschen die ersten Klassen in nächster Zeit die verschiedensten Zellarten unter einem Lichtmikroskop.
Am Freitag untersuchten die Schüler und Schülerinnen der Klasse S 1C - unter Anweisung von Professor Lucks Lars Martin - die Leukoplasten der Kartoffelzellen:
Zuerst schnitten sie eine Kartoffel auf, dann schabten sie mit einem Skalpell etwas vom Gewebe der Kartoffel ab und strichen ein wenig davon auf einen Objektträger. Die Stoffprobe erhielt noch einen Tropfen Iod-Kaliumiodidlösung hinzu gemengt, dann wurde sie mit einem Deckgläschen abgedeckt.
Da staunten alle sehr, denn es ist immer wieder verwunderlich, wie viele Details unter dem Mikroskop auf einmal sichtbar werden!
von Claudia Zander
07/10 2011
Stickstoffnachweis - 7.10.2011 - Klasse SD 5B GES
Labortätigkeit aus dem Schuljahr 2010-2011
03/10 2011
Die AG Chemie/Physik trifft sich naturwissenschaftlich
Titration von Natronlauge mit 0,1moliger Salzsäure bis der Universalindikator grünes Licht in die kritischen Argusaugen der Arbeitsgruppe Chemie reflektiert. Umrechnen in c über M und m, wenn man weiß, dass n =1/1 ist. Eine hoch exotherme Reaktion, wie die Reaktion von Salzsäure und Magnesium, um Wasserstoff mittels der "Knallgasprobe" nachzuweisen, wird mehrmals zu Vorführzwecken durchgeführt. "PLOPP". Kalk fällt milchig-weiß aus, wenn man ins Kalkwasser hineinatmet, Mineralwasser hineinleert (ein ganzer Schluck Mineralwasser löst den Kalk schon wieder auf, sodass das Kalkwasser wieder klar wird), oder es mit den Abgasen von Salzsäure auf Kalk mischt. Kohlendioxid wird so nachgewiesen. Das hübsche Pink und der Chlorgasgeruch verraten die Vorgänge bei der Elektrolyse einer Salzlösung. Bei der Elektrolyse einer Kupfersulfatlösung verkupfern wir Blei und rechnen aus, ob Sauerstoff entsteht. Zur Krönung spalten wir Wasser mit der Hilfe von Platinelektroden im Hoffman`schen Apparat, zünden den entstandenen Wasserstoff an "PLOPP" und lassen einen Span mit dem entstandenen Sauerstoff erglimmen.
von Berthold Fliedl
28/09 2011
DNA Extraktion
Das Labor dient nicht nur dem Expertenunterricht der Abschlussklassen, es ist auch ein wichtiges didaktisches Instrument für den wissenschaftlichen Unterricht aller Schulstufen. Heute haben z.B. die Schülerinnen der zweiten Klassen (2A und 2C SD) die DNA aus den Zellen einer Banane extrahiert.
Wie wird’s gemacht? Hier das Rezept: ein bisschen Banane mit Salz, Spülmittel und Wasser in einem Mörser zerquetschen; das Gemisch in einem Wasserbad 10 Minuten lang erwärmen und es filtrieren; dem Filtrat eine Prise Waschmittel hinzufügen und schütteln; es mit einem Schuss gekühltem Ethanol überschichten und schon ist es geschehen!
von Claudia Zander
Das Erbmaterial, das alle Vorgänge in einer Zelle steuert, wird sichtbar! Einfach und doch sehr aufschlussreich!
23/09 2011
Welcher Stoff entsteht bei der Verbrennung von organischen Verbindungen?
Nach dem Experiment im Labor können die Schülerinnen nun eine Antwort auf die Frage geben: das Verbrennungsprodukt Kohlenstoffdioxid wurde von ihnen (5A und 5B ges) gestern und heute nachgewiesen (zuerst stellten sie ein Nachweismittel für CO2 her und anschließend wiesen sie nach, dass bei der Verbrennung von Benzin, Alkohol und Wachs, CO2 entsteht).
Die Untersuchungsmethoden werden im Laufe des Kurses stets verfeinert: Von einfachen Beobachtungen gelangen sie schrittweise und zielsicher zur gründlichen Stoffanalyse.
von Claudia Zander
15/09 2011
"Was haben alle organischen Verbindungen gemeinsam?"
Das können die Schülerinnen der SD 5A ges seit heute Nachmittag beantworten.
Heute hat nämlich der Expertenunterricht für die 5. Klassen der Fachrichtung Gesundheitsberufe begonnen.
Die Schülerinnen werden ab jetzt die Grundlagen der organischen Chemie durch praktisches Arbeiten im Labor kennen lernen.
Der Expertenunterricht aus dem Fach Chemie findet wie im letzten Schuljahr am Nachmittag statt. Es handelt sich um 11 Treffen von je 3 Unterrichtsstunden, welche bis zum Anfang des 2. Semesters abgeschlossen sein werden.
von Claudia Zander










































































