Info-Flyer zum Projekt

Gesunde Pause gestalten

Mit diesem Jahr startet an unserer Schule ein neues Projekt "Gesunde Pause gestalten".  Mit Dr. Alexa Nösslinger und DDr. Michela Morandini von Stiftung Vital werden verschiedene Projektphasen durchgeführt. Projektleiterin ist Monika Prossliner.

 

 

 

Bewegungspyramide

Bewegungspyramide

Bewegung ist gesund – das ist bekannt. Aber wissen Sie, wie und wie oft Sie ins Schwitzen kommen sollten, damit Ihr Körper profitiert? Die f.eh-Bewegungspyramide fasst aktuelle Empfehlungen für gesundheitsfördernde Bewegung in einem einfachen Modell zusammen. Sie soll vermitteln, wie sich Empfehlungen der Sportwissenschaft im Alltag umsetzen lassen, welche Bewegungsmuster Ausdauer, Koordination, Geschicklichkeit, Kraft und Flexibilität fördern und – last, not least – wie ein gesundes Körpergewicht gehalten werden kann.
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Rückenschule

Übungen zur Stuhlgymnastik finden Sie hier ...>

Die Vision einer guten und gesunden Schule ist keine Utopie!

Ziel des Projektes „Gesundheitsfördernde Schule“ ist es, die Schule als System, in ihren Strukturen und Prozessen, unter einem gesundheitsbezogenen Blickwinkel zu betrachten und weiter zu entwickeln. Dieser Arbeitsprozess bezieht alle Zielgruppen in der Schule ein und trägt durch die Schaffung gesunder Lern-, Arbeits- und Lebensbedingungen zur Förderung der individuellen Lern- und Leistungsfähigkeit, zur Zufriedenheit und zum Wohlbefinden aller Beteiligten bei. Damit leistet das Projekt einen Beitrag für die Qualität von Schule und Unterricht.

Die Verwirklichung der gesundheitsfördernden Schule bedeutet eine Abkehr von der traditionellen gesundheitserzieherischen Arbeitsweise, in der Gesundheit von einzelnen engagierten Lehrerinnen und Lehrern meist punktuell in ihrem eigenen Unterricht thematisiert wurde. Der neue Arbeitsansatz besteht in einer von der Schulgemeinschaft gemeinsam getragenen Auseinandersetzung mit dem Lernen und Arbeiten in der Schule.

Dadurch rücken neben den Schülerinnen und Schülern neue Zielgruppen in das Blickfeld. Über die pädagogische Erarbeitung von Gesundheitsthemen hinaus wird die gesunde Gestaltung von Schule und Unterricht zum zentralen Thema. Es geht nicht allein darum, Menschen zu einem gesunden Lebensstil zu befähigen, sondern parallel dazu Rahmenbedingungen für die Gesundheit und das Wohlbefinden aller in der Lebenswelt Schule zu schaffen.

Der Weg von der Gesundheitserziehung für die Zielgruppe Schülerinnen und Schüler zur Gesundheitsförderung durch die Beteiligung der gesamten Schulgemeinschaft verläuft nicht linear und ist keine Vergnügungsfahrt. Für die Schulgemeinschaft bedeutsame Themen müssen aufgegriffen und unter der aktiven Mitwirkung aller müssen konsequente Schritte der Veränderung gesetzt werden. Die Erfahrung zeigt, dass solche Veränderungsprozesse dann erfolgreich sind, wenn verschiedene schulische Dimensionen (soziale, ökologische, curriculare, organisatorische, kommunale …) Berücksichtigung finden und Veränderungen auf unterschiedlichen Ebenen (Individuum, Gruppe, Institution, Umfeld, Politik) angestrebt werden.

 

Von der Gesundheitserziehung zur Gesundheitsförderung

Im August 2005 hat die Lehranstalt für Wirtschaft und Tourismus und Lehranstalt für Soziales Bozen mit der Handelsoberschule Auer im Rahmen des Projektes „Gesundheitsfördernde Schule 2005–2007“ einen Entwicklungsprozess begonnen, um das Thema Gesundheit als Schwerpunkt der schulischen Arbeit zu verankern und kontinuierlich zu bearbeiten. Das Projekt wurde geleitet von Monika Prossliner in Bozen und Birgit Pomella in Auer.

Ausgehend von einer umfassenden Situationsanalyse an der LeWiT/Leso in Bozen wurden die Schwerpunkte für den zweijährigen Projektzyklus konkretisiert. Über die Sensibilisierung für die persönliche Gesundheit der Lehrpersonen wurde versucht, auf die Bedeutung des Wohlbefindens und der Gesundheit im Lebensraum Schule hinzuweisen und die Bereitschaft zu erhöhen, sich dafür zu engagieren. Weitere Arbeitsfelder sind die Verbesserung der räumlichen Arbeitsbedingungen sowie die Optimierung der Sitzungskultur an der Schule. Parallel dazu werden bewährte Aktionen zur Förderung der Gesundheit der Schülerinnen und Schüler fortgeführt. Gemeinsam mit der Schulstelle in Auer wurde im Herbst 2006 ein pädagogischer Tag zu den Themen „Gesundheitsförderung, Belastungen im Lehrberuf sowie Stress und Ressourcenmanagement“ durchgeführt.

Die HOB Auer hat ihre Arbeit mit einer Erhebung zur Gesundheit der Lehrpersonen begonnen. Es wurden Initiativen zur Stärkung des Bewusstseins für die Bedeutung der eigenen physischen und psychischen Gesundheit durchgeführt und einige konkrete Verbesserungen in organisatorischer Hinsicht umgesetzt. Im laufenden Schuljahr gilt das Hauptaugenmerk weiteren Schritten zur Reduzierung von Belastungsfaktoren sowie Initiativen zur Förderung der Gesundheit der Schülerinnen und Schüler.

 

von Martin Holzner, Berater im Bereich Gesundheitsförderung